Draußen ist es kalt, ungemütlich und nass. Es ist Mitte Mai. Drinnen entwickelt sich für über eine Stunde eine raumfüllende Wärme, und das liegt nicht nur daran, dass das Schocken an diesem Abend gut gefüllt ist. Die Ursache dieser Wärme, die sich in mir ausbreitet und sich in mir sichtlich wohlfühlt, ist ein Geschwisterpaar (Eva und Philipp Milner) aus Hamburg: Die Band Hundreds, deren gleichnamiges erstes Album in den letzten drei Wochen bei mir rauf und runter läuft, gaben ein wunderbares Konzert, das man sich am liebsten in eine kleine Dose packen lassen will, um es den Sommer über in seiner Hosentasche überall mit hinzunehmen!
Philipp sitzt das ganze Konzert über an einem Flügel, flankiert von Laptop und sonstigen technischen Gerätschaften, die ich nicht erkennen kann. Er ist maßgeblich für den klaren, oft rhythmisch sehr interessanten Sounds und Beats zuständig, die er oft mit dezenten Klängen seines Flügels untermalt.
Dass er nichts und seine Schwester insgesamt keine 30 Worte sagen, stört nicht im Entferntesten, da sie über eine überragende natürliche Bühnenpräsenz verfügt. Durch ihre Erscheinung und ihren wunderschönen Gesang wird man unweigerlich gefesselt und die schon erwähnte Wärme nistet sich wohlig ein.
Die Songs und Melodien sind größtenteils voller Melancholie, was gepaart mit dem unterlegten Beat ein wesentlicher Punkt für die Fesselungskunst der Musik von Hundreds ausmacht. Es ist eine melancholisch tänzerische Stimmung, die bewirkt, dass ich genüsslich lächeln in diese Atmosphäre förmlich hineinlegen und treiben lassen kann!
Ein herrlicher Abend mit einer tollen Band!
Gedanken, Kommentare, Meinungen zu Aktuellem & Vergangenem oder einfach nur etwas, was wert sein könnte von aller Welt gelesen werden zu können.
Freitag, 21. Mai 2010
Dienstag, 18. Mai 2010
Nationaler Notstand
Wenn gestern um ca. 11 Uhr landesweit Sirenen oder Kirchenglocken zu hören gewesen wären - mich hätte es nicht groß gewundert. Nationales Wehklagen, Trauer, Entsetzen von Flensburg bis Garmisch!!
Was war passiert?
Gab es ein schlimmes Gewaltverbrechen? Droht die Finanz- und Währungskrise sich nun endgültig bahnzubrechen, sodass das europäische Projekt ernsthaft zu kippen droht? Neue Enthüllungen bei Missbrauchsfällen?
Man könnte so etwas in dieser Art vermuten, wenn man folgende einzelne Aussagen hört und liest:
"Ich bin unendlich traurig."
"Das ist bitter und tragisch."
"Das ist natürlich für alle Beteiligten ein Schock."
"Ich bin schockiert. Das ist ganz bitter."
"Das ist eine absolute Katastrophe."
Es geht um die Verletzung von Michael Ballack, die eine Hyterie-Welle entfacht hat, die ich mir nicht habe vorstellen können. Die aufgelisteten Aussagen stammen von Theo Zwanziger (DFB-Präsident), Jupp Heynckes, Ralf Rangnick (beide Bundesliga-Trainer), Tobias Angerer (Skilangläufer) und Pierre Littbarski (ehem. Nationalspieler).
Der Gipfel war gestern die Ansetzung einer Extraausgabe der Sportschau um 20.15 Uhr in der ARD!
Hinzu kommen Gründungen von Facebook-Gruppen wie "82.000.000 gegen Boateng", bei deren unterstem Niveau ich mich wundere, dass die Gründer überhaupt wussten, wieviele Nullen denn eine Million hat!
Es geht um eine Verletzung eines Fußballers, die für ihn persönlich sicher in doppeltem Sinne extrem schmerzhaft ist. Aber rechtfertigt das eine Betroffenheits-Rhetorik in diesem Ausmaß?
Für mich zeigt dies, dass es mit der realistischen Wahrnehmung von wirklich wichtigen und existenziellen Problemen, die es aktuell rund um den Globus, in Europa und hier in Deutschland gibt, nicht weit her sein kann.
Andreas Bock vom Magazin "11 Freunde" hat einen sehr interessanten Artikel über den Umgang mit Kevin-Prince-Boateng veröffentlicht:
http://www.11freunde.de/international/129903/das_leben_des_anderen
P.S.:
Zum Sportlichen: Man hat den Eindruck, dass allein mit Michael Ballack Deutschland sschon so gut wie Weltmeister war. Hat die deutsche Mannschaft in den letzten Jahren mit Ballack einen Titel geholt?
P.P.S:
Ich hatte vorausgesagt, dass ich definitiv einen Beitrag zum Medien-Hype um die WM schreiben werde. Dass dieser nun so ausfällt, hätte ich, wie gesagt, nicht gedacht. Zum restlichen Gedöns um die WM ließe sich auch noch manches schreiben, wozu ich aber gerade einfach keine Lust habe!
Was war passiert?
Gab es ein schlimmes Gewaltverbrechen? Droht die Finanz- und Währungskrise sich nun endgültig bahnzubrechen, sodass das europäische Projekt ernsthaft zu kippen droht? Neue Enthüllungen bei Missbrauchsfällen?
Man könnte so etwas in dieser Art vermuten, wenn man folgende einzelne Aussagen hört und liest:
"Ich bin unendlich traurig."
"Das ist bitter und tragisch."
"Das ist natürlich für alle Beteiligten ein Schock."
"Ich bin schockiert. Das ist ganz bitter."
"Das ist eine absolute Katastrophe."
Es geht um die Verletzung von Michael Ballack, die eine Hyterie-Welle entfacht hat, die ich mir nicht habe vorstellen können. Die aufgelisteten Aussagen stammen von Theo Zwanziger (DFB-Präsident), Jupp Heynckes, Ralf Rangnick (beide Bundesliga-Trainer), Tobias Angerer (Skilangläufer) und Pierre Littbarski (ehem. Nationalspieler).
Der Gipfel war gestern die Ansetzung einer Extraausgabe der Sportschau um 20.15 Uhr in der ARD!
Hinzu kommen Gründungen von Facebook-Gruppen wie "82.000.000 gegen Boateng", bei deren unterstem Niveau ich mich wundere, dass die Gründer überhaupt wussten, wieviele Nullen denn eine Million hat!
Es geht um eine Verletzung eines Fußballers, die für ihn persönlich sicher in doppeltem Sinne extrem schmerzhaft ist. Aber rechtfertigt das eine Betroffenheits-Rhetorik in diesem Ausmaß?
Für mich zeigt dies, dass es mit der realistischen Wahrnehmung von wirklich wichtigen und existenziellen Problemen, die es aktuell rund um den Globus, in Europa und hier in Deutschland gibt, nicht weit her sein kann.
Andreas Bock vom Magazin "11 Freunde" hat einen sehr interessanten Artikel über den Umgang mit Kevin-Prince-Boateng veröffentlicht:
http://www.11freunde.de/international/129903/das_leben_des_anderen
P.S.:
Zum Sportlichen: Man hat den Eindruck, dass allein mit Michael Ballack Deutschland sschon so gut wie Weltmeister war. Hat die deutsche Mannschaft in den letzten Jahren mit Ballack einen Titel geholt?
P.P.S:
Ich hatte vorausgesagt, dass ich definitiv einen Beitrag zum Medien-Hype um die WM schreiben werde. Dass dieser nun so ausfällt, hätte ich, wie gesagt, nicht gedacht. Zum restlichen Gedöns um die WM ließe sich auch noch manches schreiben, wozu ich aber gerade einfach keine Lust habe!
Sonntag, 16. Mai 2010
Unsagbar
Eigentlich ist Schreiben über Musik sinnlos. Jegliche Worte über sie werden ihr nie auch nur ansatzweise gerecht werden. Ich glaube, Musik verändert die Menschen und die Welt in der sie sich bewegen. Es ist eine Kraft, die von ihr ausgehen kann, die so unbeschreiblich groß ist, dass sie einen überwältigen kann. Sie macht glücklich, traurig, fröhlich, nachdenklich und zaubert weiter jede mögliche Gefühlsregung binnen Sekunden in die Köpfe, Seelen und Herzen der Menschen hinein.
Am vergangenen Freitag spielte ich das erste Mal seit langer Zeit wieder in einem Orchester mit - zum ersten Mal in einem Sinfonieorchester. Die Woche, die gerade zu Ende ging, hatte einige Spuren hinterlassen. Spuren, die mich nachdenklich und traurig machten.
Doch dann treten einzelne Töne und komplette Melodien ineinandergreifend und sich überlagernd ein in diese Gedankenelt und überlagern alles, was sich dort seit geraumer Zeit angesammelt hat.
Und ein Lächeln huscht über das Gesicht; der Blick geht hoch in Richtung Kirche; und für einige Zeit ist alles vergessen.
Der Augenblick besteht nur aus diesen Klängen, die man nicht beschreiben kann.
Am vergangenen Freitag spielte ich das erste Mal seit langer Zeit wieder in einem Orchester mit - zum ersten Mal in einem Sinfonieorchester. Die Woche, die gerade zu Ende ging, hatte einige Spuren hinterlassen. Spuren, die mich nachdenklich und traurig machten.
Doch dann treten einzelne Töne und komplette Melodien ineinandergreifend und sich überlagernd ein in diese Gedankenelt und überlagern alles, was sich dort seit geraumer Zeit angesammelt hat.
Und ein Lächeln huscht über das Gesicht; der Blick geht hoch in Richtung Kirche; und für einige Zeit ist alles vergessen.
Der Augenblick besteht nur aus diesen Klängen, die man nicht beschreiben kann.
Freitag, 26. Februar 2010
Grenze erreicht?!
Heute vor einer Woche trafen sich vier Freunde in einer Kneipe, sahen sich bei einem Bier ein Fußballspiel an und erzählten sich die neuesten Neuigkeiten der letzten Zeit. Das klingt jetzt noch nicht sonderlich aufregend oder einzigartig. Wenn man aber einige zusätzliche Einzelheiten erfährt, war es schon ein besonderes Treffen. Im überdimensionalen Fernsehgerät fand gerade das von allen Medien und Freunden als "Spiel des Jahres" bezeichnete CL-Achtelfinal-Hinspiel Stuttgart gegen Barcelona statt. Nun wäre unser Ort des Aufenthalts normalerweise nicht irgendeine Eckkneipe in Stuttgart gewesen. Doch das Schreiben des Vereins für Bewegungsspiele mit dem üblichen Hinweis auf das Vorkaufsrecht seines Stammplatzes ließ bei uns ein deutliches Staunen entstehen: 41 € sollte die Teilnahme an diesem "Event" kosten.
Um es mit aller Deutlichkeit zu sagen: Hiermit ist eine Grenze überschritten worden!
Ich will jetzt an dieser Stelle nicht mit einer Aufzählung kommen, wo und wann wir diesen Verein in den letzten Jahren unterstützt haben - das märe müßig!
Aber wäre es nicht eine nette Geste, denen, die auch in weniger erfolgreichen Zeiten zu diesem Verein und in der Kurve stehen, die Karte zu einem fairen Preis anzubieten? Wäre es vielleicht nicht auch angebracht zu berücksichtigen, dass sich viele Schüler, Auszubildende oder Studenten diese Preise langsam nicht mehr leisten können? Will man wirklich englische Verhältnisse in den deutschen Stadien (für diejenigen, die diesen Begriff bei Wikipedia eingeben müssen - das war das frühere Wort für die heutigen "Arenen", was wiederum eine noch viel, viel ältere Bezeichnung für "Wettkampfstätte" ist...so alt, dass die Betonung auf "Kampf" lag)? Verhältnisse, in denen in einigen Jahren die Generation der 15- bis 25-Jährigen kaum mehr in den Stadien vertreten ist? Sondern nur noch zahlungs- und konsumwillige "Kunden", die natürlich bei einem oder zwei Stadionbesuchen pro Saison wahrscheinlich mehr Geld liegen lassen, als der Dauerkarteninhaber in der Kurve?
Ich denke, dass dies der Trend ist und schneller als befürchtet voranschreitet.
Schade! Fußball wird gemeinhin als "Volkssport" bezeichnet. Das wird bald ebenso Geschichte sein, wie das wunderbare Wort "Stadion".
P.S.: Vielleicht sollte man sich bei Zeiten einen unterklassigen Verein suchen und schon einmal beginnen die emotionale Bindung etwas zu stärken.
P.P.S.: Einen ähnlichen Artikel sehe ich schon zum Thema WM voraus, denn der mediale Hype und die Werbemaschine fangen sich langsam an warmzulaufen!
Um es mit aller Deutlichkeit zu sagen: Hiermit ist eine Grenze überschritten worden!
Ich will jetzt an dieser Stelle nicht mit einer Aufzählung kommen, wo und wann wir diesen Verein in den letzten Jahren unterstützt haben - das märe müßig!
Aber wäre es nicht eine nette Geste, denen, die auch in weniger erfolgreichen Zeiten zu diesem Verein und in der Kurve stehen, die Karte zu einem fairen Preis anzubieten? Wäre es vielleicht nicht auch angebracht zu berücksichtigen, dass sich viele Schüler, Auszubildende oder Studenten diese Preise langsam nicht mehr leisten können? Will man wirklich englische Verhältnisse in den deutschen Stadien (für diejenigen, die diesen Begriff bei Wikipedia eingeben müssen - das war das frühere Wort für die heutigen "Arenen", was wiederum eine noch viel, viel ältere Bezeichnung für "Wettkampfstätte" ist...so alt, dass die Betonung auf "Kampf" lag)? Verhältnisse, in denen in einigen Jahren die Generation der 15- bis 25-Jährigen kaum mehr in den Stadien vertreten ist? Sondern nur noch zahlungs- und konsumwillige "Kunden", die natürlich bei einem oder zwei Stadionbesuchen pro Saison wahrscheinlich mehr Geld liegen lassen, als der Dauerkarteninhaber in der Kurve?
Ich denke, dass dies der Trend ist und schneller als befürchtet voranschreitet.
Schade! Fußball wird gemeinhin als "Volkssport" bezeichnet. Das wird bald ebenso Geschichte sein, wie das wunderbare Wort "Stadion".
P.S.: Vielleicht sollte man sich bei Zeiten einen unterklassigen Verein suchen und schon einmal beginnen die emotionale Bindung etwas zu stärken.
P.P.S.: Einen ähnlichen Artikel sehe ich schon zum Thema WM voraus, denn der mediale Hype und die Werbemaschine fangen sich langsam an warmzulaufen!
Freitag, 19. Februar 2010
Ferien & Unterrichtsvorbereitung
Die ersten Ferien meines noch jungen Referendar-Daseins sind nun schon fast vorüber. Und eigentlich sollte ich an diesem verregneten Freitagabend an meinem Schreibtisch sitzen und die ersten Unterrichtsstunden vorbereiten. Nun ja, am Schreibtisch sitze ich immerhin schon einmal...
Es ist das alte Problem beim Vorbereiten von Geschichtsstunden: Entweder steht ein Thema an, zu dem man mit Glück vier Schlagwörter zusammenbekommt (so während des Praxissemesters vor einigen Jahren das Thema "Das alte Ägypten") oder man soll ein Thema unterrichten, das einen selber so interessiert, dass man ständig weitere Fachliteratur wälzt und immer mehr recherchiert, als sich endlich einmal auf die konkrete Unterrichtsplanung zu konzentrieren. Das Zweite ist nun konkret der Fall - das Thema: Nationalsozialismus im Allgemeinen und Judenverfolgung, Holocaust, die Person Hitlers sowie die NS-Ideologie im Besonderen.
So sitzt man also da, stöbert in Studienunterlagen, rennt in die Bib um Bücher auszuleihen und surft im Internet (das nun endlich wieder da ist) nach Reden, Texten und Bildern. Das Schulbuch hat man anfangs einmal durchgeblättert und für "etwas" zu wenig ausführlich erachtet!
So komme ich langsam zu dem Eindruck, dass ich mit dem vorhandenen Material und den Ideen eher ein Tutorium an der Uni halten könnte, anstatt wenige Schulstunden für die neunte Klasse.
So werde ich wohl demnächst wieder zum Schulbuch zurückkehren und mit einem weinenden Auge die vielen interessanten Bücher und Aufsätze auf einem meiner Umzugskartons ablegen. Die sollten übrigens auch mal ausgeräumt werden. Doch davor müsste ich nochmals zu IKEA. Und dafür müsste ich ein Auto organisieren.
Das alles sollte eigentlich in der ersten Ferienwoche geschehen. Doch manchmal muss man Prioritäten setzen und die Ferien sowie das Leben genießen! Und das mit der Unterrichtsvorbereitung wird noch. Ganz bestimmt!
Es ist das alte Problem beim Vorbereiten von Geschichtsstunden: Entweder steht ein Thema an, zu dem man mit Glück vier Schlagwörter zusammenbekommt (so während des Praxissemesters vor einigen Jahren das Thema "Das alte Ägypten") oder man soll ein Thema unterrichten, das einen selber so interessiert, dass man ständig weitere Fachliteratur wälzt und immer mehr recherchiert, als sich endlich einmal auf die konkrete Unterrichtsplanung zu konzentrieren. Das Zweite ist nun konkret der Fall - das Thema: Nationalsozialismus im Allgemeinen und Judenverfolgung, Holocaust, die Person Hitlers sowie die NS-Ideologie im Besonderen.
So sitzt man also da, stöbert in Studienunterlagen, rennt in die Bib um Bücher auszuleihen und surft im Internet (das nun endlich wieder da ist) nach Reden, Texten und Bildern. Das Schulbuch hat man anfangs einmal durchgeblättert und für "etwas" zu wenig ausführlich erachtet!
So komme ich langsam zu dem Eindruck, dass ich mit dem vorhandenen Material und den Ideen eher ein Tutorium an der Uni halten könnte, anstatt wenige Schulstunden für die neunte Klasse.
So werde ich wohl demnächst wieder zum Schulbuch zurückkehren und mit einem weinenden Auge die vielen interessanten Bücher und Aufsätze auf einem meiner Umzugskartons ablegen. Die sollten übrigens auch mal ausgeräumt werden. Doch davor müsste ich nochmals zu IKEA. Und dafür müsste ich ein Auto organisieren.
Das alles sollte eigentlich in der ersten Ferienwoche geschehen. Doch manchmal muss man Prioritäten setzen und die Ferien sowie das Leben genießen! Und das mit der Unterrichtsvorbereitung wird noch. Ganz bestimmt!
Montag, 1. Februar 2010
Kurzes Update
Willkommen in der Schule! Heute war also mein zweiter erster Schultag. Passenderweise gab es auch gleich zwei Schultüten gegen die Aufregung! :-)
Da immer noch allgemein gerade viel los ist und dazu in der neuen Wohnung immer noch kein Internet (vielleicht kann mir jemand mal ein bisschen ausleihen), mal wieder zwischendrin nur ein kleines Update.
Das Konzert von "The xx" am 11.1. war alles in allem doch recht enttäuschend, weswegen ich mich auf jeden Fall der Kritik aus der StZ anschließe, als jener der Blogger-Kollegen von gig-blog.net. Die ganze knappe Stunde (!!) wartete ich bei jedem Song, dass der Punch kommt, dass irgendwas passiert. Leider größtenteils vergebens.
Dafür war beim Auftritt der schottischen Band "We were promised jetpacks" im Schocken am 19.1. genau das geboten: Schon das Intro war ein Drittel des stolzen Preises wert - enrgiegeladene Klangwände wurden da aufgebaut, unterlegt mit treibenden Drums und einer energetischen Stimme des manchmal wie in Rasche und Trance abwechselnd wirkenden Sängers. Einfach toll. Und trotz des tobenden, rappelvollen Schockens war uns keine Zugabe vergönnt. Wie der Typ hinter dem Merchandise-Stand jemand Anderem sagte, sei das wohl immer so - der Sänger möge das nicht. Nun gut, jeder hat seine Eigenheiten.
Im Kino laufen noch zwei Filme, die unbedingt empfehlenswert sind: "Ein Sommer in New York - The Visitor" (nicht zu verwechsln mit "New York, I love you"...so ging es mir, war aber nicht schlimm!), ein toller, eindrucksvoller und nachdenklich stimmender Film über Menschen in den USA, die keine offizielle Aufenthaltsgenehmigung erhalten haben, aber trotzdem dort schon sozialisiert sind und deshalb nicht zurück wollen.
Und zudem noch "A Serious Man" von den Coen-Brüdern: Die Geschichte eines jüdischen Professors, dessen Leben ihm innerhalb weniger Tage völlig aus den Händen gleitet und sich Rat von den Rabbis seiner Gemeinde erhofft. Grotesker, schwarzer Humor vom Feinsten, einfach herrlich.
Mit Hawelka gab es auch schon zwei Auftritte in diesem Jahr: Der etwas unspektakuläre in der TMS an der Uni Hohenheim und der musikalisch sehr gelungene im Clubhaus in Tübingen. An diesem Freitag gehts in den Club Zentral - bin schon gespannt, wie es wird.
P.S.: Vor zwei Tagen habe ich zum zweiten Mal "Inglorious Basterds" gesehen und fand ihn nun deutlich besser als beim ersten Mal!!
Da immer noch allgemein gerade viel los ist und dazu in der neuen Wohnung immer noch kein Internet (vielleicht kann mir jemand mal ein bisschen ausleihen), mal wieder zwischendrin nur ein kleines Update.
Das Konzert von "The xx" am 11.1. war alles in allem doch recht enttäuschend, weswegen ich mich auf jeden Fall der Kritik aus der StZ anschließe, als jener der Blogger-Kollegen von gig-blog.net. Die ganze knappe Stunde (!!) wartete ich bei jedem Song, dass der Punch kommt, dass irgendwas passiert. Leider größtenteils vergebens.
Dafür war beim Auftritt der schottischen Band "We were promised jetpacks" im Schocken am 19.1. genau das geboten: Schon das Intro war ein Drittel des stolzen Preises wert - enrgiegeladene Klangwände wurden da aufgebaut, unterlegt mit treibenden Drums und einer energetischen Stimme des manchmal wie in Rasche und Trance abwechselnd wirkenden Sängers. Einfach toll. Und trotz des tobenden, rappelvollen Schockens war uns keine Zugabe vergönnt. Wie der Typ hinter dem Merchandise-Stand jemand Anderem sagte, sei das wohl immer so - der Sänger möge das nicht. Nun gut, jeder hat seine Eigenheiten.
Im Kino laufen noch zwei Filme, die unbedingt empfehlenswert sind: "Ein Sommer in New York - The Visitor" (nicht zu verwechsln mit "New York, I love you"...so ging es mir, war aber nicht schlimm!), ein toller, eindrucksvoller und nachdenklich stimmender Film über Menschen in den USA, die keine offizielle Aufenthaltsgenehmigung erhalten haben, aber trotzdem dort schon sozialisiert sind und deshalb nicht zurück wollen.
Und zudem noch "A Serious Man" von den Coen-Brüdern: Die Geschichte eines jüdischen Professors, dessen Leben ihm innerhalb weniger Tage völlig aus den Händen gleitet und sich Rat von den Rabbis seiner Gemeinde erhofft. Grotesker, schwarzer Humor vom Feinsten, einfach herrlich.
Mit Hawelka gab es auch schon zwei Auftritte in diesem Jahr: Der etwas unspektakuläre in der TMS an der Uni Hohenheim und der musikalisch sehr gelungene im Clubhaus in Tübingen. An diesem Freitag gehts in den Club Zentral - bin schon gespannt, wie es wird.
P.S.: Vor zwei Tagen habe ich zum zweiten Mal "Inglorious Basterds" gesehen und fand ihn nun deutlich besser als beim ersten Mal!!
Freitag, 15. Januar 2010
Veränderungen
Ja, da ist das neue Jahr gerade mal einen halben Monat alt, schon ist man mittendrin! Eigentlich wollte ich ja um Weihnachten und Neujahr herum einiges schreiben. Wie das eben so ist, hat es nur zu einem halben Eintrag über meine letzten Kinobesuche gereicht, der wahrscheinlich noch eine Zeit lang unter "Entwürfe" gespeichert bleiben wird.
Morgen steht der Umzug an, und somit eine unbestimmte - hoffentlich relativ kurze - internetlose Zeit. Deshalb ein paar Stichworte, über die ich eigentlich ganz gern was geschrieben hätte, es aber gerade einfach nicht hinbekomme:
USA-Reise
Jahresrückblick
Studienrückblick
Jahrzehntrückblick
Letztgelesenen Bücher
Letztgesehene Filme
Letztbesuchte Konzerte
Blog schreiben als Referendar/Lehrer
Beginn des Referendariats
Mal sehen, von was mein nächster Eintrag handeln wird...bin selbst gespannt!
Morgen steht der Umzug an, und somit eine unbestimmte - hoffentlich relativ kurze - internetlose Zeit. Deshalb ein paar Stichworte, über die ich eigentlich ganz gern was geschrieben hätte, es aber gerade einfach nicht hinbekomme:
USA-Reise
Jahresrückblick
Studienrückblick
Jahrzehntrückblick
Letztgelesenen Bücher
Letztgesehene Filme
Letztbesuchte Konzerte
Blog schreiben als Referendar/Lehrer
Beginn des Referendariats
Mal sehen, von was mein nächster Eintrag handeln wird...bin selbst gespannt!
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